Selbstverteidigung

Die Selbstverteidigungstechniken des Chow Gar Kung-Fu basieren hauptsächlich - und dass ist das Urtypische dieser Kampfkunst - auf Tiertechniken (z.b. Tiger, Leopard, Kranich, Drache, Schlange). An dieser Stelle soll noch erwähnt werden, dass die überwiegende Mehrzahl der Schulen und Stile des Kung-Fu aus der Beobachtung von Tieren und deren Verhalten im Kampf entstand. Durch das intensive und schweißtreibende Auseinandersetzen mit den jeweiligen Formen des Chow Gar lernt der Schüler die Techniken zu meistern und diese bei Partnerkampfübungen gezielt an jede beliebige Situation und an jeden beliebigen Gegner anzupassen. Hier kommen besonders Block-, Griff-, Hebel-, Stich- und Fausttechniken zu neuralgischen Punkten des Körpers zum Einsatz, die auch unter dem chinesischen Begriff Chin Na bekannt sind. Tiefe und explosive Tritte und Feger in Kombination mit Handtechniken vervollständigen den Selbstverteidungsaspekt des Chow Gar Trainings.